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Fangen wir von Vorne an

- über die Sichtweise vieler deutscher Technologie orientierten Unternehmen -

Grüne Wiese oder nicht, wie im Einzelenden bei der Entstehung von Software zu entscheiden ist und warum dies so wichtig ist.

Das weit geltende Argument, lass uns etwas Fertiges nehmen, „nach Baukasten Prinzip“ ist in der Welt der technisch nicht so versierten Menschen schlichtweg das Argument um nicht unter dem Gefühl des Kontrollverlustes zu leiden, da man ja meint noch alles zu verstehen bzw. bei technischen Fragen mitreden zu können.

An dieser Stelle sei gesagt, das dieses Verhalten ganz menschlich ist, aber dennoch einen massiven Eingriff in die vorhandenen Möglichkeiten bedeutet und die damit verbundene Arbeit ja doch in bestimmte Bereiche geteilt ist. Selbst ein technisch versierter Mensch kann nicht alles wissen und ist somit auf die Zusammenarbeit in einem Team angewiesen, um in diesem großartige Dinge zu schaffen.

Es ist zum Teil schon richtig, wenn man eine bestimmte Abkürzung nehmen will, aber ein Baukasten ist immer nur so gut wie die Werkzeuge, die dieser mitbringt und wer kann das besser beurteilen, als die Handwerker die nachher mit dem Bausatz arbeiten müssen. Die Aufgabe fängt also mit der richtigen Wahl des Werkzeugs an und hier gibt es im Webtechnologie-Markt eine Menge, sodass der Laie nicht in der Lage ist hier eine richtige Entscheidung zu treffen, aufgrund der fehlenden Erfahrung und der Vielfalt der Werkzeuge.

Ein gutes Beispiel ist in diesem Zusammenhang ein Instrument Hersteller, wie zum Beispiel ein Geigenbauer. Dieser hat bestimmte Präferenzen, um eine Geige herzustellen. Damit ihm das gelingt, muss er sich bei der Arbeit wohlfühlen und das erreicht man lediglich, wenn man von Anfang an in den Prozess seiner Aufgabe eingebunden ist, dazu zählt auch die Wahl des Werkzeugs.

Eine gute Aussage in diesem Zusammenhang, wenn der Chef zum Arbeiter kommt: „Hier ich war gerade im Baumarkt, das ist dein Werkzeugkasten. Hey, Kunde X hat mich gerade angerufen, der Keller ist überflutet, Werkzeug haste ja jetzt!“.

Was ist falsch da dran? Der Chef hat nicht das richtige Werkzeug mitgebracht, weil er sich nicht ausgekannt hat und somit ist der Geselle nicht in der Lage seine Arbeit nach den Vorstellungen des Kunden zu gestalten, oder umzusetzen.

Im Webtechnologie Bereich ist dies noch viel zutreffender, denn die meisten Entwickler haben sich ihren Baukasten meistens schon zusammengestellt und das zeichnet diese aus, nimmt man ihnen den Baukasten weg und ersetzt ihn mit was anderem nicht so vertrautem, kommt man, mit egal welchem Projekt, nicht mal in die Nähe des Zieles und ist von Vorneherein schon zum Scheitern vorgemerkt.

Daher gilt hier die Regel, lass den Entwickler seinen Werkzeugkoffer zusammenstellen und stell ihm lediglich die Hardware zur Verfügung und schon wird man, aufgrund der Voraussetzung, die man geschaffen hat, ganz andere und viel bessere Ergebnisse erzielen.

Aus dieser Perspektive gesprochen ist es also nicht notwendig auf einer grünen Wiese anzufangen, da der Entwickler bereits seine Fähigkeiten und sein Framework Portfolio mitbringt. Ob diese passend zum gewählten Softwareziel sind lässt sich nämlich im Vorstellungsgespräch mit gezielten Fragen herausfinden.

In den meisten Fällen gibt es bereits eine gewisse Schnittmenge an Baukästen, da diese ähnliche bzw. identische Dinge enthalten. Diese Grundlagen sind schon in den gängigsten Frameworks vertreten, deshalb ist es leichter Entwickler zu finden die denselben Standard teilen, im Webtechnologie Sektor spricht man aktuell von MVC Frameworks wie beispielsweise:

http://www.yiiframework.com/ - Yii,
https://framework.zend.com/ - ZendFramework,
https://laravel.com/ - Laravel,
https://symphony.com/ - Symphony,
https://github.com/alllinux/Nibiru – Nibiru,
https://cakephp.org/ - Cake

Jetzt kann man sich fragen, aber Moment mal, der Chef kann doch gar nicht wissen, wie der Baukasten zum Projekt passt, denn er darf dem Entwickler nicht vorgeben welchen er nehmen soll. Korrekt erkannt, denn dafür gibt es wiederum eine andere Aufgabe in einem Team und diese ist der Projektmanager, der sollte sich zumindest in der Welt der technischen Baukästen ein wenig auskennen, muss aber keinen dieser bedienen können, dafür sind ja schließlich die Entwickler da, dennoch sollte dieser nicht die Vorgabe für diesen Baukasten machen, da die Erfahrung der Entwickler viel detaillierter ist. Der Projektleiter ist viel mehr dafür da sich aus den Angeboten der Entwickler nach Vorgaben des Chefs einen sinnvollen Weg zu erstellen, den die Entwickler wiederum nicht aus ihrer Sichtweise heraus sehen können, dann sonst bräuchte man keine Projektmanager.

Eine gute Parallele hierzu ist der Bauleiter im Bauprojekt auf der Baustelle, er ist nicht unbedingt der anschließende Hausbesitzer, aber er trägt zum Erfolg des Vorhabens bei, indem er seine Erfahrung und die Einschätzung der Arbeiter, die er einsetzt mitbringt.

Alle Frameworks sind auf entsprechenden Standards aufgebaut wie die PHP Standard Recommendation, kurz auch PSR. Diese Standards stellen sicher, das die Software in Zukunft auch Update-fähig bleibt. Eine gut Parallele sind die eingesetzten Baumaterialien auf dem Bau, diese sind genormt und somit ist sichergestellt das eine 4 mm Senkschraube, immer die gleiche Länge hat und für Holz verwendet wird.

Es gibt Unterschiede in der Herangehensweise und den Aufbau der einzelnen Frameworks, wie beispielsweise mit Yii erst die Datenbank entworfen wird und sich die MVC Struktur aus der Datenbank selber generiert, sind Frameworks wie ZendFramework und Symphony für komplexe Systeme und Modular unabhängige Anwendungen geeignet.

Wohingegen CakePHP und Laravel ein gutes Paket für CMS Anwendungen sind und für „rapid Prototyping“ ist Nibiru hervorragend geeignet.

Alle diese Basis Codebestände sind bereits „Baukästen“ und können so flexibel eingesetzt werden wie es notwendig ist, der große Vorteil ist, das weltweit Entwickler mit denselben Standards arbeiten und somit immer sichergestellt ist, das die Codebasis der Anwendung erweiterbar bleibt und nicht mit einem Schlag komplett überholt werden muss, da der zeitliche Aufwand für eine Neuerung durch unleserlichen- oder im Volksmund genannten: „Spagetti-Code“ zu hoch ist!

Kurz und knapp, Systeme die Fertig sind, wie Wordpress, Joomla, PrestaShop, Typo3 und Co, sind keine Frameworks, sondern bereits für den Endanwender und Einsteiger gedacht und somit für eine offene und frei entwickelte Lösung gänzlich ungeeignet.

5 Tipps für mittelständische Unternehmen und Konzerne wie die E-Commerce Trends 2015 umgesetzt werden!

Je näher das Jahresende kommt, desto mehr häufen sich die schlechten Nachrichten und Prognosen für das kommende Jahr 2015. Auch wir als E-Commerce-Experten werden häufig um eine Einschätzung gebeten, wie sich der Markt im B2C und B2B entwickeln wird.

Wir sind der Meinung, dass gerade in solchen Zeiten, in denen Wettbewerbsvorteile schwerer zu erzeugen sind, sich oft die Marktführer herausstellen, die nämlich am anpassungsfähigsten auf die Veränderungen reagieren.


Hier erhaltet Ihr Tipps, wie Ihr zukünftig unabhängiger auf Veränderungen reagieren könnt und bestehende Systeme mit etablierten Lösungen wieder fit für das nächste Jahr machen könnt.

Dazu nutzen wir, das vollkommen unterschätzte Onlineshop System „magento“. Es wird derzeit von 240.000 Unternehmen aus gutem Grund genutzt (wwww.magento.com) und ist damit das meist genutzte Content Management System der Welt (www.wikipedia.de). Die Open Source (Basis) Software bietet Unternehmen, durch seine zahlreichen Schnittstellen und dessen Software-Struktur, ein hohes Maß an Individualisierung, Flexibilität und Sicherheit. welches Unternehmen brauchen, um auf die manchmal erschreckenden Marktveränderungen von 2015 reagieren zu können.

 

5 Tipps, wie Ihr sinnige E-Commerce-Trends umsetzt:

1.        Verbindet Eure E-Commerce-Plattform mit der bestehenden IT-Infrastruktur

Wir wissen, dass die meisten Betriebe bestehende Systeme nutzen, die flüssige Unternehmensprozesse garantieren. Schafft zu diesen Fundamenten, wie Warenwirtschaftssysteme, ERP- (Enterprise-Ressource-Planning), SCM- (Supply Chain Mangement), PIM- (Product Information Management), CRM- (Customer Relation Management), PPS- (Produktionsplanungs- und Steuerungssystem) und SAP-Systemen Anbindungen. Man kann nämlich nur auf ständige Veränderungen reagieren, wenn alle Abteilungen durchgehend auf dem neusten Stand sind. Die daraus gewonnenen Datenquellen, begründen stichhaltige Strategieänderungen, ermöglichen Up-to-Date-Preiskalkulationen und vereinfachen die Umsetzung der Pläne.

2.      Seid überall und zu jeder Zeit, wo man nach Euch sucht:

Im Bereich Omnichannel könnt Ihr durch Magento genau entscheiden, welche Zielgruppen, was über Euch wissen soll und welche Kanäle bei welcher Zielgruppe am effektivsten funktionieren. Dazu verfügt magento über die unterschiedlichsten Schnittstellen zu Social-Networks wie facebook, google+, twitter, blogger.com, Foren u.s.w.. Die ansprechenden Designs sind über alle gängigen Medien wie Tablets, Smartphones, Netbooks usw. erreichbar. Das macht Euch zu dem Platzhirsch eurer Branche!

3.      Omnichannel- bzw. Multichannel-Vertrieb: 

Multi-Shop: Mit magento könnt Ihr beispielsweise 30 Onlineshops in über 30 Sprach-, Steuer- und Währungszonen verwalten und potenziellen Kunden nach Regionen und Kaufkraft, zielgruppenorientierte Angebote aus Eurem Gesamtsortiment offerieren. Das kostet Euch nicht mehr Aufwand als einen Onlineshop zu administrieren und macht Euch unabhängig von regionalen Entwicklungen.

Durch seine Schnittstellen zu anderen Handelsplattformen, wie eBay, Amazon und Facebook-Shops, sorgt das System für weitere Vertriebskanäle. Bei Sortimentsänderungen könnt Ihr von Eurer E-Commerce-Plattform aus, die verschiedenen Kanäle automatisiert oder manuell angleichen.

Mit seinen, Zahlungsanbindungen zu PayPal, Sofortüberweisung, VISA, AMERICAN EXPRESS, MasterCard usw. erleichtert es im B2C die Kaufentscheidung des Kunden.

4.      Optimieret Euren Einkauf

Sogar der Einkauf kann durch Kopplungen zu Warenwirtschaftssysteme, ERP- (Enterprise-Ressource-Planning), SCM- (Supply Chain Mangement), PIM- (Product Information Management), CRM- (Customer Relation Management), PPS- (Produktionsplanungs- und Steuerungssystem) und SAP-Systemen optimiert werden. Lieferanten werden produktorientiert in Gruppen eingeteilt und man hat immer einen Überblick über die Lieferdaten. Die Kennzahlen aus dem Vertriebsbereich dienen dazu als unerlässliche Messgröße für den optimalen Lagerbestand.

Auf die gleiche Weise ist es auch möglich von Speditionsunternehmen, immer die für Euch besten Konditionen zu erhalten.

Selbst Drop-Shipping bzw. Direktvertrieb ist dadurch auch bei Millionen von Produkten und ohne Zwischenlagerung möglich.

5.      Automatisieret Euren Schriftverkehr

Magento merkt sich individuelle Konditionen der Kunden, schreibt personalisierte Angebote, Rechnungen und Zahlungserinnerungen, wenn es sein muss. Mit den Kennzahlen aus den anderen Datenquellen, kann es zu dem kurzfristig Angebote an die Region und Zielgruppe und in der Sprache, zu dem Kunden senden, der zugreifen wird!

Auf der Einkaufseite holt es durch automatisierte Angebotseinholung beim Lieferanten und dem Spediteur Eures Vertrauens, die besten Konditionen ein. Bei Lieferverzug kann es Euch helfen den Status nachzuverfolgen. In Punkto Sicherheit ist magento auf einem hohen Standard. Magento Enterprise erfüllt Payment Card Industry Data Security Standards (PCI-DSS) und die Payment Application Data Security Standards (PA-DSS) Sicherheitsstandards. Es verschlüsselt persönliche Daten und sichert zwar nur die Transaktion, aber bietet dafür die geringste Angriffsfläche. Eine detaillierte fachliche Ausführung findet ihr hier.

Fazit

Wir sind der Meinung, wenn man nicht ein unerschöpfliches Budget für ein hauseigenes CRM hat, dennoch viel Wert auf Stabilität, Verfügbarkeit und Sicherheit legt und ein System haben möchte, dass durch Extensions in Zukunft relativ einfach auf den neusten Stand zu bringen ist, dann kommt man an magento nicht vorbei.


Ihr seid herzlich dazu eingeladen diese Diskussion mit Eurer Meinung und Anregungen zu bereichern. Euer alllinux-Team.